Kochen und Backen mit Sukrin

Wie kann ich Sukrin verwenden?

Man kann Sukrin immer dann benutzen, wenn man normalerweise Zucker nimmt. Streuen Sie es auf Obst und Beeren, süßen Sie Müsli, Haferbrei oder Tee und Kaffee mit Sukrin. Auch Marmeladen kann man mit Sukrin herstellen. Ersetzen Sie einfach Zucker durch Sukrin, wenn Sie ein Rezept gesünder gestalten wollen. Sukrin kann problemlos erhitzt werden, deshalb eignet es sich auch hervorragend zum Kochen und Backen.

Wie sollte ich Sukrin dosieren?

Sukrin hat etwa 75 Prozent der Süßkraft von Zucker. Man braucht also 120 bis 140 g Sukrin, um 100 g Zucker in Rezepten zu ersetzen – je nach persönlichem Süßebedürfnis. Viele Kunden verwenden Sukrin 1:1 wie Zucker und süßen mit SukrinPluss immer dann nach, wenn ein Mehr an natürlicher Süße gewünscht wird. SukrinMelis ist leichter löslich als normales Sukrin und  genauso süß wie Zucker. Es ersetzt Puderzucker 1:1.

Hefe- oder Germgebäck

Wenn Sie einen Hefeteig mit Sukrin herstellen, kann es sein, dass der Teig zunächst weniger aufgeht als mit Zucker. Verlängern Sie daher die Zeit, die Sie dem Teig zum Ruhen lassen. Machen Sie sich aber keine Sorgen. Der Teig wird noch aufgehen, wenn das Gebäck im Ofen gebacken wird, so dass Sie ein perfektes Endergebnis erhalten.

Biskuitteig

Bei der Herstellung eines Biskuitteiges ist der Zuckeranteil normalerweise sehr hoch, so dass Sie den Zucker nicht vollständig durch Sukrin ersetzen sollten. Wir empfehlen Ihnen in diesem Fall, auf SukrinPluss zurückzugreifen. So erhalten Sie einen Kuchen, der deutlich gesünder ist als die herkömmlichen Produkte.

Marmelade mit Sukrin

Marmeladen mit Sukrin werden üblicherweise in einem Verhältnis von 4:1 hergestellt, d.h. auf 1 Kilogramm Früchte kommen 250 Gramm  Sukrin. Setzt man mehr Sukrin ein, so bilden sich, auf Grund der geringeren Löslichkeit von Sukrin im Vergleich zu Zucker, Kristalle in der Marmelade. Diese können durch leichtes Erwärmen gelöst werden und haben keinen Einfluss auf den Geschmack. Das leichte Kristallisieren bei höherer Dosierung ist übrigens ein toller Vorteil bei der Eigenproduktion von leckerem, kalorienarmem Fruchteis. Wer sich dennoch an den Kristallen stört, verwendet einfach SukrinPluss.

Unsere Kunden nutzen zum Gelieren häufg Agar-Agar oder Apfelpektin –  das schmeckt sehr lecker und ist eine gesunde Alternative. Für mehr Süße mischen einige Sukrin im Verhältnis 1:1 mit Bio-Rohrzucker oder fügen etwas SukrinPluss hinzu.

Marmelade mit Sukrin schmeckt wegen des leicht frischen Charakters sogar besonders fruchtig. Wenn Sie steril arbeiten, die Gläser und Schraubdeckel heiß auskochen, die Marmelade kochend heiß einfüllen und die Gläser zum Abkühlen auf den Kopf stellen, sollten Sie eine gute Haltbarkeit erreichen. Alternativ können Sie die Marmelade auch einfrieren. Stellen Sie das geöffnete Glas auf jeden Fall in den Kühlschrank, damit Sie Ihren gesunden und kalorienarmen Fruchtaufstrich lange genießen können.

Kristallbildung bei Sirup oder Marmelade

Sukrin ist in Wasser nicht ganz so gut löslich wie Zucker: Während man bei Raumtemperatur fast 2 Kilogramm Zucker in 1 Liter Wasser lösen kann, bevor sich Zuckerkristalle bilden, kann man unter gleichen Bedingungen nur etwa 100 Gramm Sukrin in einem Liter Wasser lösen. Überschreitet man diese Menge, ist die Lösung gesättigt – das Sukrin kristallisiert. Manche Haubenköche und Anhänger der Molekularküche freuen sich über diesen Effekt z. B. bei der Eisherstellung. Erwärmt man die Lösung, erhöht sich die Löslichkeit und die Kristalle lösen sich zum Teil wieder auf.  Dabei handelt es sich aber um einen kurzzeitigen Effekt: Kühlt die Lösung anschließend ab, bilden sich erneut Kristalle.

Die entstehenden Kristalle bestehen ausschließlich aus reinem, natürlichen Sukrin und sind daher völlig unbedenklich. Die Qualität des Sirups oder der Marmelade leidet also in keiner Weise, dennoch ist der optische Eindruck unter Umständen nicht zufriedenstellend. Wollen Sie das Kristallisieren vermeiden, nutzen Sie einfach SukrinPluss. Verwenden Sie dazu bitte einfach eine Menge von maximal 100 Gramm SukrinPluss auf 1 Liter Wasser. So erhalten Sie ein Produkt, das deutlich gesünder ist als die herkömmlichen im Handel erhältlichen Produkte.

Hat Sukrin wie Zucker eine konservierende Wirkung?

Zucker konserviert durch seine hygroskopische, d.h. wasserbindende Wirkung. Den Mikroorganismen wird das lebenswichtige Wasser entzogen, sie sterben oder werden inaktiv. Da aber auch die Gefahr besteht, dass bestimmte Mikroorganismen den Zucker vergären, darf eine bestimmte Menge an Zucker nicht unterschritten werden. Üblicherweise setzt man Zucker und Frucht in einem Verhältnis von 1:1 ein. Auf 1 Kilogramm Früchte kommt also 1 Kilogramm Zucker.

Sukrin ist deutlich weniger hygroskopisch als Zucker. Ein großer Vorteil, da es daher nicht so leicht verklumpt. Für die Konservierung ist es aber aus diesem Grund weniger geeignet.

Trotzdem müssen Sie auf Marmelade mit Sukrin nicht verzichten: Sie schmeckt wegen des leicht frischen Charakters von Sukrin sogar besonders fruchtig. Wenn Sie steril arbeiten, die Gläser und Schraubdeckel heiß auskochen, die Marmelade kochend heiß einfüllen und die Gläser zum Abkühlen auf den Kopf stellen, sollten Sie eine gute Haltbarkeit erreichen. Alternativ können sie die Marmelade auch einfrieren. Stellen Sie das geöffnete Glas auf jeden Fall in den Kühlschrank, damit Sie Ihren gesunden und kalorienarmen Fruchtaufstrich lange genießen können.

Kann Sukrin karamellisieren?

Wenn Sie Sukrin karamellisieren möchten, werden Sie feststellen, dass SukrinClassic zwar schmilzt, es aber zu keiner Bräunung kommt. Das liegt an der anderen chemischen Struktur des Sukrins. Sie können aber die geschmolzene Sukrinlösung dennoch verwenden um z.B. Mandeln damit zu überziehen. Möchten Sie nicht auf die braune Farbe und die typischen Röstaromen einer Karamellisierung verzichten, nehmen Sie einfach SukrinGold oder geben zum SukrinClassic ein wenig Zucker hinzu.

Eigene Rezepte

Wenn Sie Sukrin in Ihren eigenen Rezepten verwenden wollen, sollten Sie einige Dinge beachten, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Die Menge Sukrin oder SukrinPluss, die im Rezept verwendet wird, sollte nicht mehr als ein Fünftel, d.h. ca. 20 Prozent aller Zutaten ausmachen.

Beispiel: In einem Kuchenteig von einem Kilogramm sind ca. 100 Gramm Sukrin, d.h. das Sukrin macht 10 Prozent des Gesamtgewichtes aus. Die Verwendung von Sukrin ist daher problemlos möglich.

Wenn das Rezept viel Zucker erfordert, ist es ratsam SukrinPluss zu verwenden. Oder Sie fügen zusätzlich etwas Honig oder braunen Zucker hinzu. Sie erhalten dann trotzdem ein kalorienreduziertes und gesünderes Produkt, auch wenn die anderen Zutaten natürlich Kalorien enthalten. Wenn Sie ein Rezept zum ersten Mal mit Sukrin probieren, empfehlen wir Ihnen, zunächst nur die Hälfte des Zuckers durch Sukrin zu ersetzen. Oder Sie probieren unsere Rezepte aus!

Wie erhalte ich die perfekte Süße?

Nur Sukrin hält für Sie eine Palette an natürlichen Süßungsmitteln bereit, die für jede Anwendung die perfekte Süße garantiert. Oft ist es auch sinnvoll, SukrinClassic und SukrinPluss zu mischen. Anbei finden Sie dazu eine Übersicht.

 

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